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das Handbuch des Preußischen Adels, wurde 1891 und 1893 in zwei Bänden unter Leitung von Marcelli Janecki herausgegeben. Gedacht war das Werk als Ergänzung zu den Gothaischen Taschenbüchern, dies es zu diesem Zeitpunkt nur für Fürsten, Grafen und Freiherren gab.
Es sollten Familien aufgenommen werden, die zum Uradel des Königreiches Preußen gehörten bzw. deren Adel durch die brandenburgischen Kurfürsten oder preußischen Könige bestätigt wurde bzw. die durch regierenden Fürsten der 1891 zum Königreich Preußen gehörten in den Adelsstand erhoben wurden.
Zu den einzelnen Familien sind Angaben zur Konfession, dem Ursprung der Familie, den Besitzverhältnissen und dem Wappen sowie eine kurze geschichtliche Übersicht. Daneben ist eine vollständige Genealogie der letzten drei bis vier Generationen, bisweilen sogar eine recht ausführliche Übersicht über die Stammreihe der Familie dargestellt.
Angelegt war das Werk auf eine mehrbändige Ausgabe, wurde aber nach dem zweiten Band nicht weiter verfolgt, weil es zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Reihenwerke gab und zum anderen ab 1900 die Gothaischen Taschenbücher auch auf den untitulierten Adel ausgedeht wurden.
Über einen amerikanischen Proxy können die Bücher bei Google.Books heruntergeladen werden.
Die Verzeichnis zum Pommerschen Adelsspiegel und zum Jahrbuch des Deutschen Adel finden sich jetzt auch im Wiki. Weitere werden folgen.
Dank der Unterstützung des Adelsarchivs in Marburg konnte ich die Stammreihe der Familie von Borcke-Bralltenhin im Wiki komplett überarbeiten. Die Lücken sind nun geschlossen und neue Verknüpfungen zu anderen Familien haben sich aufgetan.
Blätter aus der preussischen Geschichte
Autor: Oskar Schwedel
erschienen: Berlin 1885
Link: http://digiwubu.gdz-cms.de/ddms/dimg/?IDDOC=435843
Auszug aus der Vorrede zum Buch:
Die nachstehenden Aufsätze wollen keine Familiengeschichte des Geschlechtes Schwerin bilden: eine solche ist bereits vorhanden; … Wohl aber erschien es mir der Arbeit werth, einmal darzustellen, wie in der Geschichte eines einzelnen Geschlechtes die Vergangenheit des gesammten Vaterlandes sich abspielt.
Der Pommersche Adelsspiegel, basierend auf den Arbeiten von Albrecht Elzow und zum Teil ergänzt durch Christoph von Heydebreck und Friedrich Wilhelm von der Osten, stellt ein wichtiges Hilfsmittel für alle dar, die zu Familien des pommerschen Adels forschen. Teile mögen heute überholt sein, allerdings ist der Adelsspiegel unverzichtbar, da hier auch Familien enthalten sind, die inzwischen ausgestorben sind und keinen Eingang in die Standardwerke wie Gotha oder GHdA gefunden haben.
Elzow: Albrecht E., † den 14. Nov. 1698 zu Anclam, wo er Senator, 1671 Rathssecretär und von 1672 an Kämmerer war. Er ist Verfasser einer unter dem Namen „Pommerscher Adelsspiegel“ bekannten sehr wichtigen Sammlung genealogischer Nachrichten und weitläuftiger Stammtafeln zur Geschichte des pommerschen Adels (1671), zu welcher das Material meist von den Familien selbst hergegeben wurde. Da Elzow’s Tod die Veröffentlichung dieser noch heut sehr brauchbaren Arbeit verhinderte, so erwarb die hinterpommersche Ritterschaft das Originalmanuscript des auf Hinterpommern bezüglichen Theiles von der Wittwe um 100 Thlr. und bewahrt es auf dem Sandhause in Stettin. Der vorpommersche Adelsspiegel soll nach Oelrichs in das schwedisch-pommersche Landesarchiv gekommen sein, doch ist keine Nachricht vorhanden, daß er je dahin gelangte, noch was sonst aus ihm geworden. Uebrigens existiren mehrere Abschriften vom Original mit Nachträgen, auch geben Brüggemann, Beschreibung von Vor- und Hinterpommern, 1. Theil, sowie Bogmihl’s pommersches Wappenbuch viele Auszüge.
Quelle: Artikel „Elzow, Albrecht“ von Gottfried von Bülow in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 6 (1877), S. 77, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: http://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Elzow,_Albrecht&oldid=966630 (Version vom 13. Februar 2010, 16:57 Uhr UTC)
Heute befinden sich im Stadtarchiv Stralsund und im Landesarchiv Greifswald Exemplare des Adelsspiegels in den jeweiligen Handschriftensammlungen. Dabei ist unklar, ob es sich um Originale oder Abschriften handelt. Bei dem zweibändigen Stralsunder Exemplar (Hs 418/419) könnte es sich durchaus um das oben erwähnte Exemplar über den vorpommerschen Adel handeln, da in ihm nur vorpommersche Adelsgeschlechter behandelt werden und größere Teile des vorpommerschen Landesarchivs, d. h. des Archivs der Landstände, dort aufbewahrt werden. Die Exemplare im Landesarchiv Greifswald (Rep. 40 III, Nr. 75, 76 und 77) behandeln den Adel Vorpommerns (Nr. 75, Bd. 1 und 2), den Adel Pommerns (Nr. 76, Bd. 1 und 2) sowie der Länder Bütow und Lauenburg (Nr. 77).
Quelle: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Albrecht_Elzow&oldid=62918706
1-Jenchin von Debschütz (-n. 1381)
. . 2-Bernhard von Debschütz (-n. 1424)
. . 2-Nickel von Debschütz auf Barsdorf (-n. 1437)
. . 2-Hans von Debschütz auf Teicha (-n. 1412)
. . oo Margarethe (-)
. . . . 3-Hans von Debschütz auf Döbschütz (-n. 1474)
. . . . . . 4-Georg von Debschütz (-1506)
. . . . . . . . 5-Hans von Debschütz auf Hörnitz (-n. 1517)
. . . . . . . . 5-Georg von Debschütz auf Hörnitz (-1553)
. . . . . . . . . . 6-Georg von Debschütz auf Hörnitz (-n. 1562)
. . . . . . . . . . 6-David von Debschütz auf Hörnitz (-n. 1565)
. . . . . . . . 5-Bernhard von Debschütz auf Hörnitz (-1560)
. . . . . . . . . . 6-Balthasar von Debschütz auf Hörnitz (-n. 1566)
. . . . . . . . 5-Christoph von Debschütz auf Hörnitz (-n. 1530)
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Friedrich Sigismund von Waldow * 1682 in Merenthin † 5.1.1742
Eltern: Christian Siegmund von Waldow (1650-1707) und Katharina von Sydow (1651-1702)
Ehefrauen:
Lebenslauf:
1700 in schwedische Dienste getreten unter Karl XII. von Schweden – 1700/15 Teilnahme am Nordischen Kriege: Schlacht bei Poltawa – 1710 schwed. Major – 15.11.1715 in preußische Dienste als Oberstlieutenant beim Grenadierregiment zu Pferde Frhr. von Derfflinger (Drag.-Rgt. 3) angestellt – 1.10.1718 Kommandeur dieses Regiments – 26.10.1719 das Kommando abgegeben – 1.12.1724 wieder Kommandeur dieses Regiments – 16.7.1724 Oberst – 16.8.1726 Kommandeur des Regiments von Winterfeldt zu Pferde (Kür.-Rgt. 12) – 26.2.1728 Kommandeur des Regiments von Egeln zu Pferde (Kür.-Rgt. Nr. 8 ) – 15.10.1734 Chef des Kürrasierregiments von Egeln – 20.8.1737 Generalmajor mit Patent vom 28.3.1737 – 24.4.1738 erhält “die Permission, zum Besten seiner Kinder sich mit der verwitweten von Bismarck zu verheiraten” – 18.4.1740 Urlaub nach Aachen zur Wiederherstellung seiner Gesundheit – 1741 im Lager bei Brandenburg unter dem alten Dessauer – 28.8.1741 Urlaub nach Bad Freienwalde zur Wiederherstellung seiner Gesundheit – 1.7.1742 das Regiment an Oberst von Rochow abgegeben – Herr auf Merenthin und Wolgast
General von Waldow war ein sehr befähigter Kavallerieoffizier, der leider unter dauernder Krankheit schwer zu leiden hatte. Schon am 19.2.1739 schreibt Friedrich Wilhelm I. dem Kommandeur des Regiments Jung Waldow (Kür.-Rgt. 8 ) dem Oberst von Kortzfleisch, der später bei Chotusitz die Todeswunde erhielt, daß er “ungern ersehen habe, daß der Generalmajor von Waldow mit einer so gefährlichen Krankheit befallen worden”. Von dieser Krankheit erholte sich der General nur langsam. Am 16.3.1739 schrieb ihm der König: “Ich habe aus Eurem Schreiben vom 4. dieses ersehen, daß Ihr von Eurer schweren Krankheit ziemlich wieder restituiret und nicht mehr das Bette hüthen brauchet. Es ist Mir solches recht sehr lieb und wünsche Euch ein baldiges völliges Retablissement”. Von seiner im Lager bei Brandenburg 1741 erlittenen schweren Erkrankung sollte der General überhaupt nicht mehr genesen. Am 1.7.1742 schrieb ihm der Kg.: “Mein lieber Generalmajor von Waldow! Wegen Eures Regiments anderweitig zu disponieren und selbiges dem Obristen von Rochow zu conferiren habe Eures kräncklichen Zustandes halber nicht länger anstehen können. Wie Ich sonsten aber von Euren vieljährigen treuen und guthen Diensten vollkommen zufrieden, also könnet Ihr versichert seyn, daß Ich auf andere Arth wieder vor Euch sorgen und Euch bey aller Gelegenheit zeigen werde, daß ich beständig bin pp- Neiße 1. July 1742.” – Am 24.11.1742 verspricht der Kg. dem verdienten General seiner Kinder wegen ein Kanonikat und bittet ihn, Vorschläge dahin zu tun. Gleich darauf – am 19.12.1742 – bewilligt er ihm zur Erziehung seiner drei unmündigen Kinder einen monatlichen Zuschuß von 10 Reichstalern.
Weitere Angaben zur Genealogie finden sich in der Datenbank. Für weitergehenden Hinweise vor allem zur zweiten und dritten Ehefrau bin ich immer dankbar.
1-NN von Promnitz (-)
. . 2-Otto von Promnitz auf Weichau (-1430)
. . oo NN von Nostitz (-)
. . . . 3-Otto von Promnitz (-n. 156)
. . . . 3-Heinrich von Promnitz auf Dittersbach (-1462)
. . . . . . 4-Matthias von Promnitz (-n. 1491)
. . . . . . 4-Hans von Promnitz auf Altdorf (-n. 1500)
. . . . . . oo Agnes (-)
. . . . . . . . 5-Hans von Promnitz auf Jänowitz (-n. 1506)
. . . . . . . . . . 6-Andreas von Promnitz (-)
. . . . . . . . 5-Kaspar von Promnitz (-n. 1505)
. . . . . . . . 5-Martin von Promnitz (-n. 1532)
. . . . . . . . oo NN von Popschütz (-)
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schlesischer Uradel
1-Thamme von Sebottendorff (-n. 1342)
. . 2-Heinke von Sebottendorff auf Kunern (-n. 1374)
. . . . 3-Damian von Sebottendorff auf Kunern (-n. 1406)
. . . . . . 4-Günther von Sebottendorff (-n. 1422)
. . . . . . 4-Thammo von Sebottendorff (-n. 1422)
. . . . . . . . 5-Valentin von Sebottendorff auf Kunern und Algersdorf (-n. 1484)
. . . . . . . . oo NN von der Heyde a.d.H. Lauterbach (-)
. . . . . . . . . . 6-Siegmund von Sebottendorff auf Ober-Kunern (-v. 1539)
. . . . . . . . . . oo NN von Sterz a.d.H. Queitsch (-)
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schlesischer Adel
1-Thomas Nickisch (ca. 1510-1572)
oo Hedwig Nickisch (ca. 1520-)
. . 2-Hans Nickisch (ca. 1550-1625)
. . oo NN von Behringshagen a.d.H. Dehlen (-)
. . . . 3-Balthasar Nickisch von Rosenegk (ca. 1595-21.3.1650)
. . . . oo Hedwig Issler a.d.H. Krietern (1595-18.1.1649)
. . . . . . 4-Balthasar Nickisch von Rosenegk (16.2.1619-3.8.1678)
. . . . . . oo Anna Christina Winckler von Winckelfels a.d.H. Seitendorf (21.10.1627-4.5.1667)
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