Genealogien
Daniel Tossanus d. Ä.
Aus meiner Ahnenliste
Daniel Tossanus d. Ä.
* 15.07.1541 Mömpelgard † 16.01.1602 Heidelberg
Vater: Pierr Toussaint Mutter Jeanne Trinquatte d’Audincourt
Ehefrau: Marie Couet du Vivier
Martin Milagius
aus meiner Ahnenliste
Martin Milag (Milagius)
* 12.03.1598 Tristewitz b. Torgau † 28.06.1657 Dessau
Vater: Jacob Milag(ius) Mutter: Anna Quellmalz
Ehefrau: Katharina Müller
Die Hoheit des Teutschen Reichsadels
Damian Hatard von und zu Hattstein: Die Hoheit des Deutschen Reichs-Adels, Wordurch Derselbe zu Chur- und Fürstlichen Dignitäten erhoben wird. Das ist: Vollständige Probe der Ahnen unverfälschter Adelicher Familien, ohne welche keiner auff Erz- Dom- hoher Orden- und Ritter-Stiffter gelangen kann.
Die drei Bände enthalten eine Vielzahl von Ahnenproben, die vorgelegt werden mussten, wenn jemand ein höheres kirchliches Amt erlangen oder in einen Ritterorden aufgenommen werden wollte. Die Tafeln stellen für jeden Ahnenforscher, der nach adligen Vorfahren sucht eine Bereicherung dar, allerdings sollten die Angaben nicht ohne Sachverstand und weitere Prüfung übernommen werden, da sicher auch hier einige Fehler enthalten sind, die zum einen auf falschen Angaben der Probanden, zum anderen auf Übertragungsfehler zurückzuführen sein können. Darüber hinaus enthalten die Tafeln kaum Angaben zu den Lebensdaten der aufgeführten Personen.
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Jürgen Graf Mellin
Jürgen Graf Mellin
* 02.11.1633 Urpala, Finnland † 13.01.1713 Stettin
Vater: Bernd von Mellin Mutter: Margarethe von Paykull
Ehefrauen: 1. Anna Magdalena Freiin von Löwen (1636 – 1690) 2. Eva Sophia Freiin von Inn- und Knyphausen (1644 – 1707)
Alexander Hermann von Wartensleben
Alexander Hermann Reichsgraf von Wartensleben
* 16.12.1650 Lippspringe † 25.01.1734 Berlin
Vater: Hans Hermann von Wartensleben Mutter: Margarethe Elisabeth von Haxthausen
Ehefrauen: 1. Sophie Dorothea von May (1655 – 1684) 2. Anna Sophia v. Tresckow
Alexander Hermann Graf v. W., königlich preußischer Generalfeldmarschall, war am 16. December 1650 zu Lippspringe, wo seine Mutter, die Gemahlin eines Herrn v. W. auf Exten bei Rinteln, bei ihrem|Bruder, einem Herrn v. Haxthausen, zum Besuche war, geboren, kam jung als Page an den landgräflichen Hof zu Kassel, wo er mit den hessischen Prinzen erzogen und in den Kriegswissenschaften unterrichtet ward, wurde 1668 durch eine Krankheit, welche ihn auf dem Marsche überfiel, verhindert, mit den Truppen des Herzogs von Celle, denen er sich angeschlossen hatte, an dem Feldzuge auf der Insel Candia theil zu nehmen und trat nun in französische Kriegsdienste. In diesen focht er in den nächsten Jahren in den Niederlanden, nahm aber 1673, um nicht gegen seine Landsleute kämpfen zu müssen, den Abschied, machte 1674 unter Kurfürst Friedrich von Brandenburg als Freiwilliger bei dessen Garde zu Pferde den Feldzug am Oberrhein mit und trat 1675 als Capitän bei einem Infanterieregimente in hessen-kasselsche Dienste.
Ludwig Christian Mieg
Aus meiner Ahnenliste
Ludwig Christian Mieg
* 10.08.1668 Heidelberg † 19.01.1740 Heidelberg
Vater: Johann Friedrich Mieg Mutter: Catharina Modesta Straßburg
Schwiegersohn: Abraham de Marées
Ludwig Christian M., reformirter Theolog, geb. am 10. Aug. 1668 zu Heidelberg, † am 19. Januar 1740 ebendaselbst. Er war ein Sohn des Professors der Theologie und Consistorialrathes Johann Friedrich M., welcher an seinem 49. Geburtstag am 12. August 1691 zu Gröningen, wohin er eben von Heidelberg übergesiedelt war, gestorben ist. Seit 1684 den theologischen Studien in Heidelberg und Basel ergeben, wurde er 1686 in seiner Vaterstadt Magister und, während der 1689— 90 dauernden Kriegsgefangenschaft seines Vaters, Prediger an der reformirten Gemeinde in Mannheim, mit welcher er in den Kriegsunruhen nach Hanau auswanderte. Dann unternahm er eine Reise nach Utrecht und Leiden und wurde 1691 Professor der griechischen Sprache und reformirter Prediger in Rinteln. Von da siedelte er 1694 als Professor und Prediger nach Marburg über, wo er 1697 Doctor und Ordinarius der Theologie wurde. Von ihm stammt die erste Kunde, welche 1704 über das Treiben der Buttlar’schen Rotte in die Oeffentlichkeit drang. Im J. 1705 anläßlich der Erneuerung des pfälzer Kirchenwesens nach der Religionsbeclaration zum Kirchenrath, Professor der Theologie, Pfarrer bei Heilig-Geist und Ephorus des Sapienz-Collegiums in Heidelberg ernannt, war er dort mit seinen Collegen Kirchmeyer und Pastoir während des Religionsterrorismus unter den Kurfürsten Johann Wilhelm und Karl Philipp eine Hauptstütze der reformirten Glaubensgenossen und zeichnete sich schon durch Vertheidigung der reformirten Kirchengüter gegen die Ansprüche der Lutheraner aus (“Ausführlicher Bericht von der Reformation etc.”, Heidelberg 1715), mehr noch durch muthiges Auftreten bei Gelegenheit der 1719 verfügten Wegnahme der Heilig-Geist-Kirche und des Verbotes des Heidelberger Katechismus durch die von Jesuiten geleitete Regierung. Seit 1730 predigte er nicht mehr in Folge eines Schlagflusses. Bei Jöcher-Rotermund IV, 2, S. 1711 f. finden sich 58 seiner Schriften aufgezählt, meist Predigten und Dissertationen. Am bekanntesten wurden seine mit dem Mediciner Nebel herausgegebenen “Monumenta pietatis et literaria virorum in re publica et literaria illustrium selecta” (Frankfurt 1701). Seine “Meletemata sacra de officio pastoris” (Frankfurt 1747), seine “Introductio in historiam ecclesiasticam” (Grünstadt 1767) und Anderes gab sein Sohn Johann Friedrich M. heraus. Quelle: Holtzmann., „ Mieg, Ludwig Christian”, in: Allgemeine Deutsche Biographie 21 (1885), S. 712 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/artikelADB_pnd117027219.html
weitere Information zur Familie und deren Genealogie finden sich in der Datenbank.
Samuel Graf von Schmettau
* 06.04.1684 Hamburg
† 19.08.1751 Berlin
Vater: Samuel Freiherr von Schmettow Mutter: Maria de la Fontaine dit. Wicart
Samuel Graf v. S., österreichischer, später preußischer Generalfeldmarschall, am 26. März 1684 als ein Sohn des 1709 zu London als preußischer Amtskammerrath gestorbenen Samuel v. S. geboren, trieb früh kriegswissenschaftliche Studien, besonders Mathematik und Befestigungskunst, trat aber sehr jung in dänische Kriegsdienste, in denen er durch den Einfluß eines Oheims, welcher dänischer General war, Aufnahme fand, nahm in einem Kürassierregimente an Kriegsereignissen, welche aus Anlaß des Nordischen Krieges 1700 im Schleswigschen stattfanden, und an den ersten Feldzügen des Spanischen Erbfolgekrieges am Oberrhein theil, vertauschte seine Stellung in dänischen Diensten im J. 1703 mit einer solchen in dem im Solde der Generalstaaten stehenden, von einem anderen seiner Verwandten befehligten markgräslich ansbachischen Dragonerregiment und erhielt in diesem nach der Schlacht bei Höchstädt|(13. August 1704), in welcher das Regiment starke Verluste erhalten hatte, in Anerkennung seines Wohlverhaltens eine Compagnie. 1708 ward er Oberstlieutenant und Generaladjutant des Erbprinzen Friedrich von Hessen-Kassel (nachmals König Friedrich I. von Schweden). In dieser Stellung nahm er an den ferneren Ereignissen des Krieges bis zu dessen Ende theil und benutzte, wie er schon früher gethan hatte, jegliche sich ihm bietende Gelegenheit, Vorfällen des Festungskrieges beizuwohnen, für welchen er eine besondere Vorliebe hatte. Nachdem der Friede geschlossen war, trat er mit dem ansbachischen Regiments in den Dienst des Kurfürsten von Sachsen, welcher mit Schweden im Kriege begriffen war. Unter dem Oberbefehl des Generals Graf Wackerbarth hatte er 1715 bei der Belagerung von Stralsund wesentlichen Antheil an der Ueberrumpelung der feindlichen Linien und an der Einnahme des Hornwerkes, welche die Uebergabe des Platzes veranlaßte. Read the rest of this entry »
Abraham de Marées
Aus meiner Ahnenliste:
Abraham de Marées * 02.06.1685 Gimo (Schweden) † 04.08.1760 Dessau
Vater: Johann de Marées Mutter: Sara Meytens
Ehefrau: Elisabeht Adelheid Mieg (18.5.1698 – 1776)
Abraham de M. (Maresius), aus einer reformirten Familie, die in den spanischen Niederlanden ansässig, die Heimath wegen der Verfolgungen Alba’s verlassen und sich in Stockholm niedergelassen hatte, kam im Anfange des 18. Jahrhunderts von da nach Deutschland und begab sich seiner theologischen Studien halber zunächst nach Heidelberg, wo er sich in der Folge mit einer Tochter des dortigen Professors und Kirchenraths Mieg verheirathete. Auf den Ruf des Fürsten Leopold von Anhalt-Dessau kam er als Archidiaconus nach letzterer Stadt, verließ sie aber bald wieder, indem er 1719 einem Rufe der reformirten Gemeinde zu Nürnberg folgte, als deren Seelsorger er 15 Jahre segensreich wirkte. Sodann wurde er 1734 vom Fürsten Leopold als Consistorialrath und Superintendent nach Dessau zurückgerufen und verblieb in dieser Stellung bis zu seinem am 4. August 1760 erfolgten Tode. Sein Nachfolger, wie schon seit einiger Zeit sein College, war sein ältester Sohn Simon Ludwig Eberhard de M., der zu Dessau 1717 geboren, von seinem 12. Lebensjahre ab aber in Heidelberg von seinem Großvater Mieg erzogen und zu einem frommen und gelehrten Theologen ausgebildet worden war. Nachdem dieser bereits im 19. Lebensjahre seine Universitätsstudien vollendet, kehrte er 1736 zu seinen Eltern nach Dessau zurück, trat aber zu seiner weiteren Ausbildung im J. 1737 eine gelehrte Reise über Bremen und Hamburg nach Holland an, wo er die berühmtesten reformirten Theologen der damaligen Zeit kennen lernte und ihren Unterricht und Umgang genoß. Nach Dessau zurückgekehrt, ward er 1738 zum Predigtamte ordinirt und zum Gehülfen des Ministeriums an der Schloß- und Stadtkirche ernannt, aber bereits 1741 durch Fürst Leopold als Propst nach Wörlitz berufen. In dieser Stellung blieb er nur fünf Jahre, denn bereits 1746 übernahm er auf den Wunsch des Fürsten die Archidiaconatstelle an der Schloß- und Stadtkirche zu Dessau und ward so der College seines Vaters, des ersten Predigers an dieser Kirche, dem er nach dessen am 4. August 1760 erfolgten Tode in seinen Aemtern als Consistorialrath, Superintendent und Hofprediger nachfolgte. In diesen Stellungen wirkte er auf das Segensreichste, bis er am 17. October 1802 heimgerufen ward, im Besitze der innigsten Verehrung und Zuneigung seiner Gemeinde, der unwandelbaren Gunst seines Fürsten, der ungeheuchelten Achtung seiner Mitbürger, der herzlichsten Liebe seiner zahlreichen Familie, wovon die allgemeine Theilnahme an seinem am 3. Juli 1791 gefeierten Amtsjubiläum ein beredtes Zeugniß gibt. M. war zweimal verheirathet und zwar zuerst mit einer Tochter des Consistorialraths Friedel zu Cöthen, die ihm zwei Söhne und zwei Töchter gebar und dann mit|der einzigen Tochter des Kanzlei- und Kammerraths Harsleben zu Dessau, von der er 19 Kinder hatte. Von dieser zahlreichen Nachkommenschaft überlebten ihn aber nur vier Söhne und vier Töchter. Er war ein fruchtbarer Schriftsteller; die Zahl seiner Schriften, die theils polemischen Inhalts sind, theils sich auf bestimmte Vorfälle beziehen, ist ziemlich bedeutend, viele der ersteren sind in fremde Sprachen übersetzt. Johann Friedrich de M., Sohn des Vorigen, geb. am 26. August 1761 zu Dessau, † daselbst am 10. Januar 1832, erhielt seine erste Ausbildung in der Hauptschule seiner Vaterstadt, studirte in Halle und Göttingen, trat 1784 in das Predigtamt, ward dann Prediger in Jeßnitz und Bobbau und 1799 erster Prediger an der St. Georgenkirche zu Dessau, in welcher Stellung er allgemein beliebt und verehrt bis zu seinem Tode verblieb. Auch er war ein eifriger Schriftsteller, doch beschränkt sich seine hierher gehörige Thätigkeit auf Gelegenheitsschriften und den Kirchengefang. Heinrich Ludwig M., Bruder des Vorigen, ward in Dessau am 20. Novomber 1773 geboren. Er empfing dort seinen Schulunterricht, studirte 1790 in Halle Theologie, wandte sich aber dann dem Schulfach zu, ward 1799 Subrector und in der Folge Conrector an der Dessauer Hauptschule, dann 1807 Inspector des dortigen Schullehrerseminars und übernahm später noch daneben die Leitung der herzoglichen Bürgerschule. Im J. 1814 verheirathete er sich mit einer Tochter des herzoglichen Kammerdirectors v. Raumer, mit der er bis zu seinem am 12. Februar 1825 erfolgten Tode in glücklichster Ehe lebte. M. war ein liebenswürdiger, vielseitig gebildeter Mann, der nicht nur zu seinem eigentlichen Berufe sondern auch im Sprachfach und in der Musik hervorragende Kenntnisse besaß. Seine nicht unbedeutende litterarische Thätigkeit erstreckt sich nicht nur auf Kirche und Schule, sondern auch auf Naturgeschichte und Geographie. Seinem Freunde Friedrich Schneider lieferte er die Texte zu mehreren Oratorien und für verschiedene kritische und andere wissenschaftliche Zeitschriften und Sammelwerke mehrfach umfangreiche gediegene Beiträge.
Quelle: Siebigk., „ de Marées, Abraham de M. (Maresius)”, in: Allgemeine Deutsche Biographie 20 (1884), S. 310-311 [Onlinefassung]; URL: http://www.deutsche-biographie.de/artikelADB_pnd138958920.html
Mehr zur Genealogie der Familie gibt es in der Datenbank.




