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dirkpeters.netFAMILIENFORSCHUNG PETERS – DER BLOG |
Eine interessante Seite, nach eigenen Angaben nicht profitorientiert, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, eine digitale Bibliothek von Internetseiten und anderen kulturellen Inhalten aufzustellen und für den freien Zugang zur Vefügung zu stellen. Hier werden die Links zu Seiten gesammelt.
Dort ist auch eine unmenge Literatur zu finden, u. a. Danmarks Adels Aarbog von 1900, sowie etliche Gotha’s.
Die Familie von Flotow ist eine der ältesten adligen Familien Mecklenburgs. Ob sie ursprünglich aus Mecklenburg stammt, also slawischen Ursprungs ist oder mit Heinrich dem Löwen oder den Dänen oder Schweden ins Land gekommen ist, lässt sich nicht zuverlässig ermitteln. Möglich ist eine Abstammung aus dem Raum Vlotho, wo um 1180 ein Godefridus de Vlotho auftritt. Aufgrund des fehlenden Nachweises lässt sich auch nicht auf die Herkunft des Namens schließen.
In Mecklenburg tritt die Familie zuerst 1230 urkundlich mit Hinricus dictus de Vlotowe oder Flotowe auf. Dieser wird später als “advocatis in Robele” (Vogt zu Röbel) bezeichnet. Die Familie hat sich lange nur auf Mecklenburg beschränkt, breitete sich später aber auch nach Brandenburg, Franken, Bayern, Schlesien, Sachsen und nach Polen aus.
Gemeinsame Vorfahren aller jetzt lebenden Flotows sind Andreas von Flotow auf Stuer und Lucia von Maltzahn a.d.H. Grubenhagen. Deren Nachkommen lassen sich in sechs Linien teilen:
Zum Zeitpunkt des Erscheinens der Familienchronik 1844 besaß die Familie noch die Schlossruine von Stuer und die Gerichtsbarkeit in Malchow, sowie die Güter Woldzegarten, Wahlow, Satow, Kogel, Zislow und Altenhof.
Ein bekannter Vertreter der Familie ist der Opernkomponist Friedrich Adolf Ferdinand von Flotow (* 26. April 1812 auf Gut Teutendorf im Mecklenburgischen; † 24. Januar 1883 in Darmstadt)
Quelle: Familienchronik
Durch Simon von Schwerin wurde ein neues Projekt vorgestellt: FamilienWIKI. In der Einleitung heißt es:
Das Familienwiki ist eine Internetplattform zur Darstellung und Verwaltung von Familienstammbäumen in Form von Stammlisten einzelner Familiennamen. Die Software welche hierfür zum Einsatz kommt ist identisch mit der, der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia und findet – da sie frei verfügbar ist – nicht nur dort, sondern in vielen weiteren Projekten im Internet Verwendung. Dadurch, und durch den großen Bekanntheitsgrad der Wikipedia möchten wir sicherstellen, dass die hier eingetragenen Inhalte noch lange Zeit Bestand haben und auch in Zukunft überall darstellbar bleiben. Die Veröffentlichung von Informationen ist zudem der wichtigste Baustein wenn es um die digitale Langzeitarchivierung von genealogischen Familiengeschichten geht. In Ergänzung zu gedruckten Veröffentlichungen bietet die Darstellung im Internet zahlreiche weitere Möglichkeiten:
- Erstellen und Bearbeiten Sie alleine oder in einem Autorenteam ganze Stammlisten Ihrer Familie.
- Beteiligen Sie sich an der Erstellung von Nachkommenlisten berühmter Persönlichkeiten.
- Verknüpfen Sie Quellen aus anderen, veröffentlichten Projekten schnell und einfach über Hyperlinks.
- Treten Sie mit anderen Autoren in Kontakt und erschließen Sie so weitere Daten und verwandtschaftliche Beziehungen.
- Dokumentieren Sie Geschichten und Lebensläufe Ihrer Vorfahren.
- Veröffentlichen Sie Chroniken historischer Familienbesitzungen.
- Digitalisieren und Veröffentlichen Sie vorhandene Dokumente und sorgen Sie so für den Erhalt wertvoller Familiengeschichten.
- Registrieren Sie Ihren kostenlosen Zugang zur Mitarbeit am Familienwiki.
Weil Familien- und Ahnenforschung immer etwas mit realen Personen zu tun hat, werden Sie auch im Familienwiki nur reale Personen unter deren wirklichem Name antreffen. Im Unterschied zu anderen Wiki-Installationen werden Registrierungen hier also nur unter dem Realname vorgenommen. Gleichzeitig werden die Bearbeitungsfunktionen auf jeweilige Autorenteams beschränkt, so dass die Stammlisten und Personenartikel einer Familie nur von den jeweils berechtigten Autoren bearbeitet werden können. Wie in einem Wiki üblich, werden alle Änderungen jederzeit dokumentiert und bleiben so für alle Leser nachvollziehbar erhalten.
Für normale Anwender ist dieses Projekt kostenlos. Für Nutzer mit weitergehenden Rechten wird ein Obulus erhoben. Über die genaue Preisgestaltung kann man sich hier informieren. Ich finde, es ist ein interessantes Projekt und wünsche Simon von Schwerin gutes Gelingen.
In Kooperation mit dem Bundesarchiv-Militärarchiv, Freiburg i. Br. bietet Ancesty.de eine neue Datenbank zu deutschen Militärangehörigen.
Diese Sammlung besteht aus 251 militärischen Büchern mit Listen militärischer Offiziere und anderen Details der militärischen Organisation der deutschen Armee und der Vorgängerstaaten.
In diesen Soldaten- bzw. Offizierslisten finden Sie interessante Informationen wie zum Beispiel: Familiennamen, Regimentszugehörigkeit, Standort, Auszeichnungen, Beförderungen und teilweise auch Geburts- und Wohnortdaten.
Ein interessanter und gut gemachter Blog rund um die Familienforschung ist die Seite von Christian Jursitzky; Familienforschung Jursitzky.
Viele hilfreiche Informationen rund um die Genealogie, für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen nützlich, sind auf dieser Seite mit dem Schwerpunkt Schlesien zu finden. Nicht zu letzt kann auf dieser Seite das Buch “Ahnenforschung für Anfänger und Experten” von Christian Jursitzky erworben werden.
Trotz der des auf jeder Seite vorhandenen Hinweises auf Spenden für die Seite, ist sie dennoch eine Empfehlung wert.
das Handbuch des Preußischen Adels, wurde 1891 und 1893 in zwei Bänden unter Leitung von Marcelli Janecki herausgegeben. Gedacht war das Werk als Ergänzung zu den Gothaischen Taschenbüchern, dies es zu diesem Zeitpunkt nur für Fürsten, Grafen und Freiherren gab.
Es sollten Familien aufgenommen werden, die zum Uradel des Königreiches Preußen gehörten bzw. deren Adel durch die brandenburgischen Kurfürsten oder preußischen Könige bestätigt wurde bzw. die durch regierenden Fürsten der 1891 zum Königreich Preußen gehörten in den Adelsstand erhoben wurden.
Zu den einzelnen Familien sind Angaben zur Konfession, dem Ursprung der Familie, den Besitzverhältnissen und dem Wappen sowie eine kurze geschichtliche Übersicht. Daneben ist eine vollständige Genealogie der letzten drei bis vier Generationen, bisweilen sogar eine recht ausführliche Übersicht über die Stammreihe der Familie dargestellt.
Angelegt war das Werk auf eine mehrbändige Ausgabe, wurde aber nach dem zweiten Band nicht weiter verfolgt, weil es zu diesem Zeitpunkt schon mehrere Reihenwerke gab und zum anderen ab 1900 die Gothaischen Taschenbücher auch auf den untitulierten Adel ausgedeht wurden.
Über einen amerikanischen Proxy können die Bücher bei Google.Books heruntergeladen werden.
Die Verzeichnis zum Pommerschen Adelsspiegel und zum Jahrbuch des Deutschen Adel finden sich jetzt auch im Wiki. Weitere werden folgen.
Wie bereits in der Einleitung angedeutet, habe ich jetzt die Möglichkeit eingerichtet, dass in der Datenbank angemeldete Nutzer eigene Gedcom-Dateien hochladen und als eigene Stammbäume veröffentlichen können.
Angemeldete Nutzer finden ab sofort im unteren Teil der Datenbank-Startseite ein Uploadfeld mit dem sie eigene Gedcom-Dateien hochladen können. Nach erfolgreichem Upload erhalte ich eine Mail und richte den Stammbaum ein. Dies kann aber durchaus mal ein bisschen dauern, da ich nicht immer am Rechner sitze und in der Woche derzeit leider nur sehr sporadisch über einen Internetzugang verfüge.
Die Gedcom-Dateien sollten im reinen Gedcom 5.5 – Standard vorliegen und als Zeichensatz auf ANSI eingestellt sein. Für Fragen rund um diesen Service nutzen Sie bitte auch das Forum, da diese Fragen wahrscheinlich mehrere Nutzer interessieren.
Sie wollen die Ergebnisse Ihrer Familienforschung ins Internet stellen und dabei die Kontrolle über Ihre Daten behalten und sie nicht bei diversen Unternehmen einstellen? Dann könnte TNG – The Next Generation of Genealogy Sitebuilding Ihre Wahl sein.
Alles was Sie brauchen ist Webspace inklusive PHP und einer SQL-Datenbank. Die Installation ist nicht besonders aufwendig. Eine detaillierte Anleitung gibt es auf der Seite von Heinz Schlutow. Die Anleitung ist recht eingängig geschrieben und erläutert die Installation und Bedienung anhand eines lokalen Servers. Die Unterschiede zur Installation auf dem eigenen Webspace sind ebenfalls erläutert. Mit dieser Erläuterung wird die Installation bei einem Mindestmaß an Computerverständnis zum Kinderspiel.
Gefunden auf www.sehepunkte.de:
Keine Erscheinung des alten Preußen – vielleicht abgesehen von der Figur Friedrichs II. – ist bis heute in der kollektiven Erinnerung und dem Mythenschatz so präsent wie die sagenumwobenen "langen Kerls", die direkt mit der Person des "Soldatenkönigs" Friedrich Wilhelm I. verknüpft sind.
Als "lange Kerls" wurde im Volksmund das persönliche Regiment Friedrich Wilhelms I. bezeichnet, das 1717 aus der so genannten "Jagdgarde", die der Thronfolger seit 1709 in Königs Wusterhausen aufgebaut hatte, und dem Regiment Kur- und ab 1701 Kronprinz zusammengesetzt war. Später auch als Königsregiment bezeichnet, erhielt es gegen Ende des 18. Jahrhunderts die Stammnummer 6.
Bereits zu Lebzeiten Friedrich Wilhelms I. sorgten die "langen Kerls" international für ebenso viel Aufsehen wie Kopfschütteln über die Bereitschaft des ansonsten bis zur Geizigkeit sparsamen und als "Plusmacher" apostrophierten Monarchen, der doch Unsummen in sein Regiment investierte, um mit allen nur erdenklichen Mitteln groß gewachsener Soldaten habhaft zu werden. Hierbei resultierten die hohen Preise für besonders groß gewachsene Männer jedoch auch aus der internationalen Nachfrage beim Wettbewerb um den Aufbau repräsentativer Gardeformationen, der bis 1730 noch keineswegs zu Gunsten Preußens entschieden war, wie der Bearbeiter in der Einleitung betont (XXVIII). Für die folgende Zeit und bis auf den heutigen Tag liegen die Verhältnisse anders, sodass auch der Preußenkritiker den Erfolg der Investition in die Repräsentationsfunktion dieser auf den ersten Blick so seltsam anmutenden Erscheinung im Positiven wie im Negativen nicht in Abrede stellen kann.
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